
Vermutlich kaum ein Produkt wird so emotional verhandelt wie der Kinderwagen. Die Hersteller haben in den letzten Jahren auch ordentlich dazu beigetragen. Denn zum einen gibt es heute viel mehr Auswahl – an Marken wie Modellen gleichermaßen. Zum anderen kommen Sondereditionen, Fashion-Projekte und Promi-Collabs hinzu. Verwirrend können dann auch noch Eigenmarken und Sondermodelle für den Fachhandel sein. Damit einher geht die Ansprache der Eltern. Hier werden Freiheit, Individualität und „der persönliche Lifestyle“ adressiert. Vermutlich ist manchen Eltern nicht einmal ganz klar, wie sie ihren ganz normalen Alltag in solch hochtrabende Vokabeln einpassen sollen. Denn: Nicht jeder ist ein verkappter Influencer. Hier kommt der Beraterin vor Ort und dem Fachhändler des Vertrauens eine große Verantwortung zu. Denn diese halten nicht nur eine aktuelle und attraktive Auswahl an Marken und Modellen vor, sondern erspüren mit ihrer Erfahrung, abgestimmt auf die geäußerten Wünsche der werdenden Eltern, welches Segment und, ja, auch welche Preislage infrage kommen. Für zahlreiche Details gibt es von den Herstellern unzählige Features. Doch nicht selten sind internetaffine Eltern nicht nur bestens präpariert, sondern, wenn sie ehrlich sind, durchaus auch ein wenig verwirrt. Denn: Wer die Wahl hat, hat die Qual. Hinzu kommen ja noch die vielen Möglichkeiten, seinen künftigen Kinderwagen mittels individueller Farbwahl und -kombination, diverser, Zubehöre und Individualisierungsoptionen zu veredeln. Schlussendlich sind auch die Lieferzeiten noch zu beachten. Übrigens: Wer sich vielleicht am Ende arg spät entscheidet, wird dankbar sein, wenn der Fachhändler vor Ort ein Sofort-Programm anbietet oder durch enge Beziehungen zum Lieferanten einen Wunschkinderwagen doch noch kurzfristig beschaffen kann. Dabei sind Kinderwagen in den letzten Jahren nicht nur funktionaler, nach Anwendungszweck spezialisierter, optisch moderner und technisch verspielter geworden. Auch der Durchschnittspreis hat durchaus angezogen. Dafür bekommt man aber auch eine ganze Menge für sein Geld. Am Ende sollten Eltern auf jeden Fall im Hinterkopf haben, dass es sich auch bei einem Kinderwagen oder Buggy um ein Gefährt auf vier Rädern handelt. Daher kann es durch den Gebrauch auch mal notwendig werden, dass ein Service benötigt wird. Jeder gute Fachhändler hat entweder eine eigene Werkstatt im Haus und die wichtigsten Ersatzteile seiner Marken vor Ort. Oder er kann die Experten des Herstellers bei vertrackteren Problemen kurzfristig anzapfen und Unterstützung organisieren. Dabei wird keine Familie ohne fahrbaren Untersatz dastehen. Denn zu einem guten Service gehört in der Regel auch ein Ersatzwagenangebot. Zumindest für den seltenen Fall der Fälle. Übrigens: Auch eine meist kostenfreie Wartung wird der Partner vor Ort gern übernehmen, damit der Kinderwagen problemlos durch alle Jahreszeiten kommt. Wer beim Kauf auf Online-Schnäppchen schielt, unterschätzt diese geldwerten Vorteile!
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Anwendungssituationen und die passenden Typen
- (Kombi-)Kinderwagen: Allrounder im rollenden Segment und mit Babywanne ab der Geburt nutzbar. Oft mit mehreren Kombinationsmöglichkeiten und so am längsten nutzbar. Bestehen meistens aus einem Gestell, einer Liegewanne und einem (manchmal optionalen) Sportsitz.
- Buggys: Sind kleine, leichte und wendige Kinderwagen, meist eher für größere Kinder, die darin überwiegend auch eigenständig ein- und aussteigen können. Achten Sie darauf, dass das Modell eine komfortable, möglichst flache Liegeposition bietet.
- Jogger: Ein auf Beweglichkeit und Stabilität ausgelegter Sportkinderwagen für sportlich aktive Eltern. Zumeist mit drei großen luftbefüllten Reifen. Für Kinder ab einem Jahr.
- Zwillingswagen: Kombikinderwagen und Buggys gibt es auch als Zwillings- oder Geschwisterwagen, in denen Kinder nebeneinander, hintereinander oder leicht versetzt übereinander sitzen.
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Auf unserer Website finden Sie weitere Artikel zum Thema Kinderwagen: www.happybaby.de/go/kinderwagen